Wie werde ich glücklich und zufrieden — 3 einfache Tipps

Ich finde es immer wie­der fas­zi­nie­rend, was für Men­schen wich­tig ist. Die Such­an­frage, “wie werde ich reich” geht pro Tag Mil­lio­nen­fach bei Google ein. Und die dubio­ses­ten Geld­ma­cher ver­spre­chen für ein paar 100 Dol­lar den ulti­ma­ti­ven Reich­tum. Aber ist es das wirk­lich was uns glück­lich und zufrie­den wer­den lässt?

Reich­tum macht nicht glücklich

Woher ich das weiß? Ganz ein­fach, wenn ihr euch die Reichs­ten der Rei­chen anschaut, warum bekom­men wir andau­ernd dann Mel­dun­gen, was sie sich jetzt schon wie­der Tol­les gekauft haben? Weil Sie das, was sie beses­sen haben nicht glück­lich und zufrie­den gemacht hat. Sonst hät­ten Sie nichts Neues kau­fen müs­sen, oder? Wenn man die Kids von irgend­wel­chen Show­grö­ßen im Fern­se­hen sieht, kann man doch nur Mit­leid haben. Ich meine wenn Geld glück­lich macht, müss­ten die doch alle ein­fach nur selbst­zu­frie­den in die Kamera lächeln. Nein statt­des­sen hört man von irgend­wel­chen Eska­pa­den, wo man ein­fach nur denkt, zuviel Geld und zuviel Frei­zeit! Also kann Reich­tum nicht zum Glück füh­ren, oder?

Aber was macht uns glücklich

Was Glück für jeden Ein­zel­nen bedeu­tet ist genauso indi­vi­du­ell wie wir Men­schen selbst. Denn wenn es so ein­fach wäre dann wür­den viel mehr Men­schen ein­fach nur grin­send und selbst­zu­frie­den durch die Welt laufen.

Man muss sich auf eine Suche nach dem per­sön­li­chen Glück bege­ben, aber der Aus­gangs­punkt die­ser Suche ist schnell gefun­den. Das seid ihr näm­lich selbst. Und damit fan­gen die Her­aus­for­de­run­gen dann schon an.

3 Ein­fa­che Tipps wie ihr auch ohne Reich­tum zufrie­den und glück­lich werdet

1) Fin­det her­aus was euch glück­lich macht und nicht die anderen:

Ich weiß lei­der nicht mehr wo ich die­sen wie ich per­sön­lich finde wich­tigs­ten Punkt gele­sen habe. Aber wir tun viel in unse­rem Leben, um andere zu beein­dru­cken, oder weil wir uns mit ande­ren mes­sen wol­len und uns so selbst Bestä­ti­gung beschaf­fen. Wenn wir es schaf­fen wür­den uns selbst diese Bestä­ti­gung zu geben, wären wir im glück­lich sein doch ein Per­pe­tuum Mobile? Wäre das nicht cool? Des­halb fragt euch mal bei euren Tätig­kei­ten und Wün­schen, ob ihr das für andere tut oder für euch selbst. Ihr wer­det echt ver­blüfft sein, wie sehr ihr euch nach den Wün­schen und Vor­ga­ben von ande­ren ver­biegt, nur weil ihr hofft, dass ihr dadurch von ihnen gemocht wer­det, was euch ver­meint­lich wie­der glück­lich macht. Seit euer eige­nes Glück­lich Per­pe­tuum Mobile!

2) Ver­lasst euch nicht immer nur auf eine Sache — Abwechs­lung macht die Würze

Wenn wir immer glück­lich und zufrie­den wären, wür­den wir das doch auch irgend­wann lang­wei­lig fin­den. Aber wir kön­nen uns unter­schied­li­che Quel­len des Glücks besor­gen. Also anstatt sich nur auf einen Bereich zu stür­zen, wo man Bestä­ti­gung und somit Glück und Zufrie­den­heit bekommt, soll­ten wir meh­rere suchen. Ein Bei­spiel, mein Job macht mir Spaß. Ich bin SAP Con­sul­tant, helfe somit Kun­den bei ihren täg­li­chen Doings, leite Pro­jekte und lerne andere Kol­le­gen in mei­nen Spe­zi­al­ge­bie­ten an. Alles toll. Aller­dings gibt es ein­fach Tage, da will es nicht lau­fen. Mor­gens fällt dir schon die Zahn­pasta run­ter, damit ist der Tag eigent­lich schon geges­sen. Oder ein Pro­jekt läuft nicht so wie man es geplant hat. Alles durch­aus im Bereich des Mög­li­chen, oder?

Also habe ich mir meh­rere Berei­che geschaf­fen in denen ich meine Bestä­ti­gung selbst beschaf­fen kann. Lau­fen ist eine davon. Also neh­men wir an, der oben genannte Fall ist ein­ge­trof­fen und ich bin aus besag­ten Grün­den ziem­lich nie­der­ge­schla­gen. Dann schnappe ich mir abends meine Lauf­schuhe und schaue mal ob ich die Zeit vom letz­ten Mal unter­bie­ten kann. Wobei alleine das Lau­fen schon einen befrei­en­den und glück­lich­mach Fak­tor hat! Und bis dato ging es mir nach dem Lau­fen dann immer bes­ser. Und dann konnte ich mich mit neuer Ener­gie ande­ren Berei­chen wid­men. Also ver­sucht euch nicht nur einen Bereich für euch zu schaf­fen, son­dern meh­rere. Sollte euch so ein Bereich zu sehr belas­ten, könnt ihr das dann mit einem ande­ren kompensieren.

3) Genug Schlaf

Ich weiß hört sich kin­disch an, aber die größte Gefahr Miss­mu­tig und schlecht gelaunt zu wer­den, ist nun mal der Tat­sa­che geschul­det, dass wir unse­rem Kör­per nicht die nötige Ruhe zukom­men las­sen, so das er sich aus­rei­chend rege­ne­rie­ren kann. Und das führt dann bei dau­er­haf­tem Ent­zug ein­fach zu einem schlech­ten Allgemeinbefinden.

An die­ser Stelle möchte ich noch die Seite mymonk.de emp­feh­len, die euch zusätz­lich zum Thema Schlaf auch noch genug Tipps gegen Stress und Ent­span­nung bit­tet. Ein­fach mal hinsurfen!

Eure Tipps zum Glück­lich sein

Und ihr? Habt ihr viel­leicht schon euren Weg gefun­den zum Glück­lich und Zufrie­den sein? Wenn ja, wie?

Und an die­ser Stelle möchte ich mich noch bei Ultra ist gut recht herz­lich bedan­ken, für den Tipp des fol­gen­den Buches:

Die Kunst, ein Ego­ist zu sein: Das Aben­teuer, glück­lich zu leben, auch wenn es ande­ren nicht gefällt

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4.0 von 5 Sternen (30 cust­o­mer reviews)

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Hallo, ich bin Matthias - Sportblogger bei Running Sucks. Laufen bedeutet für mich sehr viel. Entspannung, Erholung und Zeit für mich! Kaffee ist wohl eine meiner großen Schwäche als Ex-Raucher und taste mich an grünen Tee heran. Wenn du mehr über mich und das Thema Laufen erfahren möchtest dann folge mir auf Twitter, Facebook und Google+.

8 comments Write a comment

  1. Ja, ich habe ihn längst gefun­den, ich glaube, dazu bedarf es auch ein wenig Reife, um das Gute und Schöne erken­nen zu kön­nen, um dahin zu kom­men, muss man lei­der im Leben auch schlechte Zei­ten durch­ma­chen. Erst dann wird dir klar, wie gut es dir geht, wenn die Welt in Ord­nung ist.

    Danke fürs Ver­lin­ken — das Buch ist groß­ar­tig, ich blät­tere immer wie­der darin — alles rich­tig gemacht !

    Ich hoffe, du hast die­sen Weg auch gefun­den ! :cool:

    Im Grunde bedarf es nicht viel, in der heu­ti­gen Zeit glück­lich und zufrie­den zu sein, wenn man gesund ist und ein gere­gel­tes Ein­kom­men hat, alles andere liegt viel in eige­ner Hand.

    Gruß von der hei­ßen Ost­see :cool:

    • Ja, ich habe mei­nen Weg gefun­den. Muss aber geste­hen, das es immer noch Arbeit ist, auf die­sem Weg zu bleiben!

      Und täg­lich finde ich neue inter­es­sante Ansätze und muss auf­pas­sen, dass ich mich da nicht ver­hud­dele! ;-)

      Danke noch­mal für dem Tipp mit dem Buch! Ich lese auch immer wie­der drin!

      Lie­ben Gruss aus dem son­ni­gen Saar­land
      Youngster

  2. Ich per­sön­lich finde die Aus­sage “Reich­tum macht nicht glück­lich” ehr­lich gesagt so rich­tig abge­dro­schen blöd. Ist schon irgend­wie logisch, dass etwas fehlt, wenn man zwar ein gefüll­tes Konto hat, aber keine Freunde, etc.

    Es macht aber vie­les ein­fa­cher, wenn man eben die­ses Konto hat. Will da jetzt nicht drauf rum­rei­ten oder eine Glau­bens­dis­kus­sion star­ten, ich finde die­sen häu­fig so pau­schal hin­ge­knall­ten Satz aber ein­fach doof.

    Ich bin glück­lich, weil meine Fami­lie glück­lich ist und weil ich gleich­zei­tig meine per­sön­li­che Frei­heit besitze. Punkt. Mehr brau­che ich nicht.
    Im Umkehr­schluss heißt das, dass ich möchte, dass meine Fami­lie wei­ter­hin glück­lich ist, denn dann werde ich auch meine pri­vate Frei­heit behal­ten und alles ist gut.

    Und gene­rell gilt … ein­fach machen. Dann klappt es schon!

  3. hallo Benni, und will­kom­men auf mei­ner Seite.

    Ich muss sagen, dass ich die­sen Satz “Reich­tum macht nicht glück­lich” gar nicht abge­dro­schen finde. Denn oft­mals ver­gisst man bei der Jagd nach dem gro­ßen Geld, dass es Dinge gibt, die man nicht kau­fen kann.

    Und das Wich­tigste ist nun mal Glück! Das kann man nicht kau­fen, oder?

    Aber jeder Mensch muss seine Ziele ein­fach mal for­mu­lie­ren. Für sich selbst for­mu­lie­ren und dann daran arbei­ten sie zu errei­chen. Egal wie sie aus­se­hen. Auch wenn sie z.B. eine Gehalts­er­hö­hung beinhalten!

    Gruß und erhol­sa­mes Wochen­ende
    Matthias

  4. Pingback: running sucks Glück ist einfach mal wieder zu lachen ...

  5. Um glück­lich zu sein, sollte das Leben immer in einer Balance sein. Was hat man davon, wenn man das ganze Leben lang Geld schef­felt und am Ende krank und ein­sam da sitzt… Oder viele viele Freunde hat und sobald man mit sich alleine ist, Angst hat vor dem “eige­nen Ich”…

    Glück­lich leben kann so ein­fach sein. Man braucht nur auf das Herz zu hören. :)

    • Hallo Anja,

      und herz­lich will­kom­men auf mei­ner Seite. Ich hoffe das du hier in Zukunft noch öfters vor­bei­surfst, ich werde näm­lich in den nächs­ten Tagen, genau zu die­sem Thema ein Buch vorstellen.

      Das wird dir bestimmt gefallen.

      Bis dahin immer glück­lich bleiben

      Gruß
      Matthias

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