Einfach wieder glücklich,ausgeglichen und zufrieden werden — aber wie?

einfach Stress im Alltag reduzieren

Wie redu­ziere ich Stress im Alltag

Viele Men­schen wer­den durch die heu­tige Gesell­schaft dazu erzo­gen, immer und über­all ihr Bes­tes zu geben. Warum wir uns als Ange­stellte auf die­ses Spiel ein­las­sen? Ganz ein­fach. Wann war die letzte Mel­dung, bei der berich­tet wurde, dass schon wie­der tau­sende von Men­schen ihren Job ver­lo­ren haben? “Erst vor kur­zem” wird wahr­schein­lich jeder von euch lei­der kopf­ni­ckend bestä­ti­gen müssen.

Eure Ein­stel­lung zur Arbeit und zu euch selbst ist ent­schei­dend, damit ihr end­lich wie­der aus­ge­gli­chen und zufrie­den werdet

Mit die­ser Angst kal­ku­lie­ren Unter­neh­men und brin­gen euch immer wie­der dazu, über eure per­sön­li­chen Gren­zen zu gehen. Aber sie sor­gen nicht dafür, dass es finan­zi­el­len oder Gott bewahre mal Frei­zeit­aus­gleich gibt. Nein, den müsst ihr euch selbst holen. Denn jeder Mensch braucht Erho­lungs­pha­sen, um wie­der zu Kräf­ten zu kom­men. Und wenn der Kör­per nach Erho­lung schreit ist es mit der Leis­tungs­fä­hig­keit vor­erst mal vor­bei. Sowas nennt man dann Burnout.

Es muss in euch selbst ein Umden­ken passieren

Die oben gemach­ten Mel­dun­gen machen jedem Angst, denn nie­mand von uns kann sich von Exis­tenz­ängs­ten frei­ma­chen. Nein, wich­tig ist zu wis­sen, was ist Wich­tig? Was macht mich zufrie­den? Was schafft einen Aus­gleich für mich zu mei­nem stres­si­gen Berufsalltag?

Als ers­tes müsst ihr euch dar­über klar was euch glück­lich und zufrie­den macht

Aus­gleich für mich zu mei­nem stres­si­gen Berufsalltag

Lei­der kenne ich nicht jeden von euch per­sön­lich und daher muss sich auch jeder von euch selbst dazu seine Gedan­ken machen. Was mich z.B. zufrie­den bzw. wie­der run­ter bringt, ist klar. Lau­fen, denn mit Sport kann man ein­fach Stress redu­zie­ren. Aber auch mal einen Abend zusam­men mit der bes­se­ren Hälfte auf der Couch rum­lüm­meln. Oder abends mal wie­der ein Buch in die Hand neh­men anstatt in die Glotze zu star­ren. Das sind alles Dinge die mich zufrie­den machen. Was ist es bei euch? Wenn ihr es nicht wisst, dann ein­fach mal was aus­pro­bie­ren! Dann wer­det ihr es schon fin­den! Versprochen.

Drei ein­fach Regeln wie man wie­der glück­lich und zufrie­den wird

Es gibt Gott sei Dank auch einige Grund­re­geln die man immer beach­ten sollte, um wie­der emo­tio­nal auf die Beine zu kom­men. Oder wie­der aus­ge­gli­che­ner zu wer­den, wenn der Job oder das Pri­vat­le­ben euch rich­tig stark belas­tet. Wie man ganz ein­fach im All­tag Stress redu­zie­ren kann fin­det ihr hier:

  1. Genug Schlaf: Eine wie ich finde gol­dene Regel. Wenn ihr eine gewisse zeit­lang zu wenig Schlaf habt, wer­det ihr nicht nur emo­tio­nal unaus­ge­gli­chen und gereiz­ter. Nein auch wird euer Immun­sys­tem geschwächt und ihr wer­det öfter krank, weil ich euch selbst nicht mehr gut genug gegen Krank­heits­er­re­ger weh­ren könnt. Also immer für genug Schlaf sorgen!
  2. Aus­gleich suchen und pla­nen: Den oben genannte Aus­gleich fin­den, ist die eine Sache. Sich daran hal­ten und ihn wirk­lich genie­ßen eine ganz andere. Ich selbst habe mir ange­wöhnt, genauso wie meine geschäft­li­chen Ter­mine, meine Frei­zeit zu pla­nen. Denn so wich­tig wie das Geschäft und die damit zusam­men­hän­gen­den Ter­mine sind, sind auch die Pri­va­ten! Nur halt mit euch selbst! Und wenn ihr euch nicht wich­tig seid, dann haben wir mal grund­sätz­lich ein Problem!
  3. mit Sport Stress redu­zie­ren, mit Freun­den essen gehen, abends gemüt­li­cher Abend mit mei­ner liebs­ten: Alles Bei­spiele wie man wie­der aus­ge­gli­che­ner wer­den kann. Und wie gesagt, fin­det das was euch selbst zufrie­den macht. Es kann auch der job sein, aber nicht nur. Denn wenn es dort nicht rund läuft habt ihr kein Netz, sprich andere Akti­vi­tä­ten bei denen ihr den drin­gend benö­tig­ten Aus­gleich fin­den. Bitte denkt immer daran.

Drei ein­fach Regeln wie man wie­der glück­lich und zufrie­den wird

Über eine rege Betei­li­gung mit Kom­men­ta­ren, Tweets oder Google+ Anmer­kun­gen würde ich mich rie­sig freuen! Denn wenn ihr nicht wich­tig seid, wer dann?

Run­ning Sucks!

Bild­quelle: ©Doc RaBe — Fotolia.com

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Hallo, ich bin Matthias - Sportblogger bei Running Sucks. Laufen bedeutet für mich sehr viel. Entspannung, Erholung und Zeit für mich! Kaffee ist wohl eine meiner großen Schwäche als Ex-Raucher und taste mich an grünen Tee heran. Wenn du mehr über mich und das Thema Laufen erfahren möchtest dann folge mir auf Twitter, Facebook und Google+.

24 comments Write a comment

  1. Irgend­wie ist das ein Grund, warum ich laufe und wes­halb ich miß­mu­tig werde, wenn es mal län­ger nicht geht.

    Grüße

    Jörg

    • Zu allerst herz­lich Will­kom­men auf mei­ner Seite, Joerg. Ich hoffe es gefällt dir und du fin­dest das ein oder andere inter­es­sant Thema für dich?

      Und zum Thema aus­ge­gli­chen und zufrie­den wer­den, gibt es noch andere Stress­ab­bauer wie Sport? Hast du viel­leicht noch andere Tipps?

      Gruß und schö­nes Wochen­ende
      Matthias

  2. Da kann ich dir ein sehr gutes Buch emp­feh­len, das da heißt :

    ” Die 100 Schritte zum Glück­lich­sein ” von Josef Kirschner

    abso­lut lesenswert.

    Seine These: ” Wer selbst­be­wusst lebt, braucht nie­man­dem etwas zu beweisen “.

    Eine gute Lek­türe, aus der ich — abge­se­hen vom Lau­fen — immer wie­der Moti­va­tion geschöpft habe !!

    Es liegt so vie­les nur in unse­ren eige­nen Hän­den, aufs Glück zu war­ten , geht gar nicht !

    • Vie­len Dank für den Tipp, Ultraist­gut. Scheint ein klasse Buch zu sein, denn du bekommst es bei Ama­zon nur noch gebraucht. Gekauft und zusätz­lich habe ich noch den Titel “Die Kunst, ein Ego­ist zu sein: Das Aben­teuer, glück­lich zu leben, auch wenn es ande­ren nicht gefällt” auf von ihm gekauft. Bin mal gespannt und werde auf jeden Fall berich­ten! Danke noch mal! ;-)

    • Wau, das läßt ja auf Eini­ges hof­fen! ;-) Ich bin gespannt und werde natür­lich berichten!

      Wieso hast du kei­nen Link zum Buch auf dei­ner Homepage?

  3. Bin gespannt, was du zu Kirsch­ner sagen wirst — ich mag seine Bücher, seine Ein­stel­lung, lebe eigent­lich schon lange nach sei­nen Ideen, nur hat er sie mir bestä­tigt, darum lie­gen beide Bücher immer an mei­nem Nachttisch.

    Einen Link zu den Bücher auf mei­nem Blog ? Keine Ahnung, habe weni­ger den Ein­druck, als ob sich ” meine Kund­schaft ” dafür inter­es­sie­ren könnte, aber man weiß ja nie !

    • Ja, ich bin auch gespannt! Und der Titel lässt ja schon eini­ges hof­fen! Ich Wün­sche mir ein­fach mal einen Ansatz für den inne­ren Kon­flikt, wenn man sich für sich selbst und gegen den Wunsch ande­rer entscheidet!

      Das schlimme ist daran näm­lich immer das schlechte Gewis­sen, was ich per­sön­lich nicht ver­stehe! Aber ich werde es ja jetzt dann mal lesen kön­nen! ;-)

  4. Das mit dem schlech­ten Gewis­sen musst du ler­nen, dir abzu­ge­wöh­nen, dazu hilft dir auch Kirsch­ner in bei­den Büchern.

    Wie gesagt, er hat mich im Grunde nur in mei­nem Tun bestä­tigt, Ego­ist zu sein, bedeu­tet ja nicht, nicht im Ein­klang mit ande­ren leben zu kön­nen, son­dern sich selbst lie­ben zu ler­nen und sich dar­über im Kla­ren sein, dass man nur ein Leben hat, das nicht nach den ” Leit­li­nien ” der Mehr­heit ori­en­tiert ist.

    • Buch ist heute ange­kom­men, und heute abend geht es extra früh dafür ins Bett! ;-) Freu mich schon! Danke noch­mal für den Tipp!

    • Ich bin schon direkt bei ers­ten Kapi­tel hän­gen geblie­ben: “Was macht mich glück­lich?” Keine ein­fach zu beant­wor­tende Frage! Grü­bel! ;-)

  5. Hallo Mat­thias!

    Da kenne ich die liebe Ultraistgut-Margitta schon so lange, aber sol­che Buch­tipps ent­hält sie mir vor, tze.

    Der nächste Weg wird mich direkt in die Buch­hand­lung füh­ren!
    Ich werde bei Dir wohl öfters mal rein­schauen, wenn es genehm ist :-)

    Grüße aus Olden­burg
    Volker

    • Nabend, Vol­ker!

      Auf jeden Fall ist es genehm wenn du öfter mal rein­schaust und ich hoffe Gegen­be­su­che bei dir sind erwünscht! Ich habe die tol­len Buch­emp­feh­lun­gen von Mar­gitta direkt bei Ama­zon bestellt. Also wenn du dir den Weg spa­ren möchs­test! ;-)

      Schö­ner Abend noch
      Matthias

  6. Na klar, sind Gegen­be­su­che erwünscht, sehr sogar :-)

    Ich gehe gerne mal in eine Buch­hand­lung, bin da wohl etwas kon­ser­va­tiv ;-)

    Dir auch noch einen schö­nen Abend.
    Volker

    • Der Besuch einer Buch­hand­lung hat in mei­nen Augen abso­lut nichts mit kon­ser­va­tiv sein zu tun, Vol­ker. Son­dern bei mir lei­der mit nicht vor­han­de­ner Zeit. Ich liebe es näm­lich auch in einer Buch­hand­lung die Bücher in die Hand zu neh­men und zu schmöckern!

      Aller­dings habe ich Ibooks auf mei­nem Iphone lie­ben gelernt und um der Dis­kus­sion aus dem Weg zu gehen, wie­viel Bücher ich jetzt mit­neh­men darf (platz­tech­nisch) in den Urlaub auch mitt­ler­weile eine große Samm­lung an Online­bü­chern zugelegt.

      Aber nichts geht über ein rich­ti­ges Buch! ;-)

  7. Was macht mich glücklich ?

    Gute Frage, ich habe schon einige Ant­wor­ten parat, ganz sim­ple Din­gen in mei­nem Leben, aber das ist viel­leicht auch eine Frage des Alters, wenn man jung ist, ist alles selbst­ver­ständ­lich, wenn das Leben schat­tig wird, kommt man ins Grü­beln und schätzt alles, was man sonst nie so rich­tig gese­hen hat, umso mehr, in ande­ren Wor­ten, es ist leich­ter, glück­lich zu sein — wenn du das ver­ste­hen kannst !!!!

    @ Vol­ker, hätte ich gewusst.….….. :roll:

    • Es ist keine Frage des Alters, Mar­gitta. Es hat etwas mit dem Erfah­rungs­schatz zu tun.

      Rei­sen, von denen ich mitt­ler­weile schon einige gemacht habe, und die damit ver­bun­de­nen Erleb­nisse und posi­ti­ven Erin­ne­run­gen, kann ich mit kei­nem Geld der Welt bezah­len. Denn diese Erin­ne­run­gen und diese Erleb­nisse machen mich glücklich.

      Ich habe aber auch auf mei­nen Rei­sen Dinge gese­hen, die mich sehr nach­denk­lich wer­den las­sen und die mir bewußt machen, in wel­chem puren Luxus wir hier leben. Und ja ich gebe dir Recht, bis zu einer gewis­sen Zeit nahm ich das auch ein­fach als gege­ben hin.

      Aber Ent­beh­run­gen zei­gen uns, was uns wirk­lich fehlt, wenn es drauf ankommt. Unsere Auf­gabe ist es, dies nie zu vergessen!

      Und ich bin froh und glück­lich dar­über, dass ich mich mitt­ler­weile an nor­ma­len Sachen erfreuen kann! Und du?

  8. ” Aber Ent­beh­run­gen zei­gen uns, was uns wirk­lich fehlt, wenn es drauf ankommt. Unsere Auf­gabe ist es, dies nie zu vergessen! ”

    Das ist genau der Punkt, in einem Satz ausgedrückt.

    Du magst Recht haben, nicht nur das Alter, son­dern auch die Erfah­rung, die kann man auch schon in jün­ge­ren und in ganz jun­gen Jah­ren (wie es bei mir der Fall war) machen, um das Gute, das Schöne im Leben zu erken­nen und schät­zen zu lernen.

    Mir geht es genauso wie dir — ich bin in der Lage, auch Klei­nig­kei­ten, wie z.B. einen schö­nen Tag, einen schö­nen Lauf, eine nette Begeg­nung zu schät­zen, mich an ver­meint­li­chen Klei­nig­kei­ten zu erfreuen, sehe jeden Tag um mich herum, wie gut es mir geht und wie schnell alles vor­bei sein kann, darum genieße ich jeden Tag und bin ein aus­ge­gli­che­ner, zufrie­de­ner, glück­li­cher, gut gelaun­ter Mensch und bin vor allem zufrie­den damit, was ich habe, strebe nicht nach mehr, wei­ter, höher, mehr.….…lebe mein Leben in allen Zügen !

    Und du ?

    • Ich genieße jeden Tag. Klar, bin ich nicht naiv und akzep­tiere die Tat­sa­che, dass es auch schlechte Tage geben muss, um zu wis­sen, wie man sich gut fühlt bzw. was gute Tage sind.

      Mit dem mehr, wei­ter, höher und mehr bin ich immer noch mir selbst gegen­über in der Schuld. Ich will noch wei­ter lau­fen, nicht weil ich mir etwas bewei­sen will, son­dern weil ich wis­sen will ob ich es kann. ich muss nur auf­pas­sen, dass ich mich nicht, wie so oft dabei ein­fach übernehme!

      Was ich aber auf jeden Fall noch ler­nen muss, ist die Wün­sche und Zwänge der “Mit­welt” abzu­le­gen. Daran muss ich noch arbei­ten! Aber ich denke, dass mit der Erkennt­nis schon die erste große Hürde genom­men ist, oder?

      Lie­ben Gruß
      Matthias

  9. Genau, die Wün­sche und Zwänge von außen — und/oder das ” DAS TUT MAN NICHT “,
    WAS SOLLEN DIE LEUTE DENKEN ” — das habe ich schon lange abge­legt, ich tue nie­man­dem weh, ich bin wie ich bin, ich stehle nicht, ich lüge nicht, bin lei­der für man­che zu ehr­lich, was nicht jeder ver­kraf­ten kann, ich mag mich und mein Leben — sonst nichts ! ;)

  10. Darum geht es! Die gesell­schaft­li­chen Zwänge sind das, was uns einschränkt!

    Solange man kei­nen weh­tut ist alles in Ordnung.

    Schö­nen Abend noch
    Matthias

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